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Über mich und meine Arbeit


Klaus Kooistra

paarskulptur Psychotherapeut (ECP [European Certificate of Psychotherapy], HP)
Mitglied im BAPt (Berufsverband akademischer Psychotherapeuten)

Ich bin Jahrgang 1950 und lebe mit meiner Frau in Freiburg. Wir haben eine erwachsene Tochter.

Seit 1987 arbeite ich freiberuflich in eigener psychotherapeutischer Praxis in Freiburg
· mit Einzeltherapie
· mit Paaren
· mit Gruppen (fortlaufende psychotherapeutische, Supervisions- und Familienaufstellungs-Gruppen, sowie themenzentrierte WoE- oder Mehrtagesseminare).

Das Interesse an der Erforschung eigener innerer, spiritueller Wachstumsprozesse ist dabei Voraussetzung für die Begleitung anderer Menschen. Regelmäßige Meditation unterstützt diesen Prozess.



"Kinder sind immer unschuldig" (Bert Hellinger)

Viele von uns leben in großer Entfremdung von unserem wahren Wesen. Im Laufe unserer Entwicklung haben wir gelernt, uns anzupassen. Diese Anpassung war notwendig, manchmal überlebensnotwendig, um die Zugehörigkeit zur Familie, zur Gruppe nicht zu verlieren. Wir haben diese Werte tief verinnerlicht. Sie werden zu festen Überzeugungen, Konzepten, (Charakter-)Strukturen, die wir bisweilen vehement verteidigen. Diese Entwicklungen bringen aber auch mit sich, dass wir uns von unserer wahren Natur entfernt, wichtige Teile von uns abgespalten haben. Somit haben wir gelernt, lieber nicht mehr auf das eigene Spüren zu vertrauen.

Auf dieser Grundlage des Nicht-mehr-mit-sich-selbst-im-Einklang-Seins entstehen Leiden, Psychische Störungen, psychosomatische Beschwerden und Beziehungsschwierigkeiten. Wir fühlen uns diesen Beschwerden ausgesetzt, da uns der Kontakt zu unserem wahren Wesen nicht mehr zugänglich ist. Damit fehlt uns die psychische Kraft, Vitalität und oft auch die Freude. Unsere Wahrnehmungsfähigkeit ist eingeschränkt, so dass wir nicht mehr erkennen können, was für uns stimmig ist.

Im therapeutischen Prozess ist deshalb eine offene Grundhaltung wertvoll, die sich dafür interessiert, "wer wir auch noch sind" (Hunter Beaumont). D.h. in der phänomenologisch orientierten Arbeit kommt es dann zu einem Erinnern dessen, was an menschlichem und seelischem Potential in uns schlummert - es war immer da, aber wir haben es 'vergessen', verlernt, es ist verschüttet gegangen. In der Erforschung dieses Potentials werden Hindernisse und Bindungen angeschaut, die uns daran hindern, unser wahres seelisches Potential zu entfalten. Die Schönheit dieser Prozesse ist oft sehr bewegend.

Wenn wir in diesen Prozessen lernen, unsere (Ich-/Ego-) Strukturen etwas zu lockern, machen wir - wider Erwarten - oft die Erfahrung, dass es noch etwas anderes gibt, das uns hält und das uns das Gefühl des Verbunden-Seins gibt.

Als therapeutisches "Handwerkszeug" habe ich für die Begleitung dieser Prozesse ursprünglich Integrative Gestalttherapie (FPI), ein tiefenpsychologisches Verfahren gelernt. Etwas später, als ich auch mehr mit Paaren und Gruppen arbeitete, war eine Ausbildung in Systemischer Paar- und Familientherapie wertvoll, um systemische Zusammenhänge besser erkennen zu können. In den vergangenen 10 Jahren waren Fortbildungen in phänomenologisch orientierten Verfahren der humanistischen Psychotherapie, die Auseinandersetzung mit der analytischen Objektbeziehungstheorie sowie die Familienaufstellungsarbeit für mich von Bedeutung.

Meine wichtigsten Lehrer sind: Hunter Beaumont, dem ich sehr viel verdanke sowohl für meinen eigenen Wachstumsprozess als auch bei der phänomenologisch-interessierten offenen Grundhaltung in der Begleitung anderer Menschen; sowie Gila Rogers' "Orientierung im Spüren"*, die die Wechselwirkungen der Organisation von (Körper-)Bewegung als Ausdruck der "Bewegungen der Seele"* (*G. Rogers) erforscht.
Für das Erkennen systemischer (Familien-/Organisations-) Zusammenhänge schätze ich sehr die Familienaufstellungs-Arbeit Bert Hellingers.